Guaranies tomando campos petroleros
 
 
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Mapa de los Territorios ocupados por los diferentes Pueblos


Die Volkszählung von 2001 ergab 8'274'325 Einwohner. 62% der Bevölkerung, die älter als 15 Jahre ist, identifiziert sich mit einer indigenen Volksgruppe.

Die Aktuelle Bevölkerung Boliviens setzt sich zusammen aus den ursprünglichen Völkern, welche vor dem Jahr 1534 (das Jahr in welchem die Spanische Eroberung das westliche Ufer des Titicacasees erreichte) im Land lebten und den Europäern, Afrikanern und Asiaten, die nach diesem Datum kamen.

Die  ursprünglichen Völker teilen sich in die andinen Völker (aus welchen die Quechuas und die Aymaras herausragen) und die Völker des östlichen Flachlandes, wo die ethnischen Gruppen, je tiefer sie im Wald  leben auch weniger gross sind. Dies ist bei den Chiquitanos, Guaranies, Moxeños, Movida und Guarayos und einigen duzend anderen Völkern des Bolivianischen Amazonasgebietes der Fall.

Der grösste teil der Europäer gelang während der Kolonisation von Spanien aus nach Bolivien. Während der Republikanischen Epoche und durch die industrielle Revolution kamen Deutsche und Italiener, Immigranten der zwei grossen europäischen Nationen, denen es an eigenen Kolonien fehlte.

Anfangs des zwanzigsten Jahrhunderts, in den Wurzeln der grossen politischen Konflikte im Balkan und angrenzenden Regionen, kamen Kroaten, Ungaren, Türken und Palästinenser nach Bolivien. Schliesslich ist noch die Ankunft von tausenden von Japanischen Siedlern mitte desselben Jahrhunderts erwähnenswert.

Ein besonderer Abschnitt in der ethnographischen Geschichte Boliviens ist für die Afrobolivianer reserviert. Gebürtige Kongolesen und Angolaner wurden schon mit der ersten Ankunft der Spanier als Sklaven eingeführt. Konzentriert in den Yungas von La Paz haben sie ihr Siegel in der Bolivianischen Kultur hinterlassen.