das Acullico, Coca kauen
 
 
 
Mama Coca führte ihn an die Macht
Coca > Regime: Gesetz 1008
 
       
   

In Bolivien wurde die Coca, ihr Anbau, Nutzung, Transport, Vermarktung und Export durch das Gesetz des Cocaregimes und der kontrollierten Substanzen geregelt, das drakonische Gesetz 1008, welches 1988 in Kraft trat. Dieses Gesetz stellte den Hintergrund für die Demonstrationen und Proteste der Cocaorganisationen dar.


Cocabauer eines "überschüssigen" Anbaus

Das Gebiet traditionellen, “notwendigen” Anbaus umfasst “die derzeitigen Coca – Anbaugebiete auf kleinen Parzellen in den Subtropen der Privinzen Nord- und Südyungas, Murillo, Muñecas, Franz Tamayo und Inquisivi des Departements La Paz und die Yungas von Vandiola, welche Teil der Privinzen Tiraque und Carrasco im Departement Cochabamba umfassen".

The 'necessary' traditional production zone includes “the small-farm coca production areas currently existing in the subtropical parts of the of the provinces of North and South Yungas, Murillo, Muñecas, Franz Tamayo and Inquisivi in the Departament of La Paz, and the Yungas of Vandiola, which includes parts of the provinces of Tiraque and Carrasco in the Cochabamba department".

Der überschüssige Anbau ist jener, welcher Ergebnis eines Prozesses spontaner oder dirigierter Agrarkolonisation ist. Diese hat die Ausbreitung der überschüssigen Fläche bei steigender Nachfrage für illegale Zwecke gefördert. Dieses Gebiet bleibt Teil der Jahresplanungen der Reduzierung, Substitution und Entwicklung durch die Durchführung des Integralen Entwicklungs-und Substituierungs-Programms. Die Reduzierung begann mit 5000 ha im Jahr bis hin zu einem Ziel von 8000 ha im Jahr. Die Konkretisierung dieser Ziele ist bedingt durch die ausreichende Verfügbarkeit an Finanzmitteln aus dem Nationalen Fonds wie auch aus Verfplichtung und Zahlungen der technischen und finanziellen Entwicklungszusammenarbeit bilateral und multilateral, welche sich an der alternativen Entwicklung orientieren muss. Dieses Gebiet umfasst die Provinzen Saavedra, Larecaja und Loayza, die Kolonisationesgebiete der Yungas im Departement La Paz und die Provinzen Chapare, Carrasco, Tiraque und Arani im Departement Cochabamba.

Das Gesetz bestimmt außerdem, dass ein legaler Coca – Kleinbauer derjenige Bauer der Gebiete notwendigen und überschüssigen Anbaus ist, welcher persönlich sein eigenes Feld bearbeitet und bepflanzt, welcher Subsistenzwirtschaft betreibt und als Hauptmerkmal ein auf den Cocaanbau ausgerichtetes Einkommen hat. Auch ist der Cocaanbau auf gepachtetem oder Vertragsland verboten wie auch irgendein Vertrag zu Vermarktung und Nutzen.


Um den gesamten Text zu sehen, gehen Sie auf folgende Seite http://www.unodc.org/unodc/en/legal_library/bo/legal_library_1989-10-20_1988-25.html